Charles de Gaulle - Rede 1962

 

Modul 7

Einige Anregungen für den Französischunterricht

Die deutsch-französischen Beziehungen sind zumindest auszugsweise auch Gegenstand des Französisch-Unterrichts. Da Unterrichtszusammenhang, verfügbare Zeit sowie Vorkenntnisse der Lerngruppen stark variieren, sollen im Folgenden lediglich einige Hinweise auf verwendbare Materialien  gegeben werden, die über das Lehrbuchangebot hinaus von der Französischlehrerin bzw. dem Französischlehrer entsprechend den Bedürfnissen genutzt werden können.

  • www.charles-de-gaulle.org ist die reichhaltige Internetseite zu Charles de Gaulle, die auch über 200 Film- und Fernsehaufzeichnungen der INA von Reden de Gaulles von 1940 bis 1969 einbezogen hat. Darunter sind auch Raritäten wie z. B. die „Message de de Gaulle aux enfants de France - 1941“.
  • Im Hôtel national des Invalides ist seit Neuestem ein audiovisuelles und interaktives  „Historial Charles de Gaulle“ eingerichtet, mit einem sehr informativen thematischen Dossier „De Gaulle et l’Allemagne“, wo z. B. Übersetzungen der auf deutsch gehaltenen Reden während des Staatsbesuchs von 1962 ebenso zu finden sind, wie eine ausführliche Chronologie der deutsch-französischen Beziehungen zwischen 1958 und 1963, ein aufschlussreiches Interview mit dem Dolmetscher Adenauers, Hermann Kusterer, ein Vorwort von Pierre Messmer zu einer Monographie Kusterers sowie eine Buchbesprechung von Pierre de la Gorce zu Pierre Maillard, "De Gaulle et le problème allemand".
  • Es gibt seit Neuestem sogar eine iPhone-App zum Thema „50 ans d’amitié franco-allemande“ die kostenlos heruntergeladen werden kann!
  • Eine Bibliographie zu de Gaulle findet sich auf Arte.
  • Als Standardwerk zur Präsidentschaft de Gaulles gilt das voluminöse dreibändige Werk von Alain Peyrefitte: C’était de Gaulle, 1994-2000, in einem Band 2002. Der ehemalige Informations-minister und Pressesprecher de Gaulles hat die internen Beratungen und über 300 Gespräche mit de Gaulle mitstenographiert und seine Aufzeichnungen nach der 30-jährigen Schutzfrist publiziert. Als Beispiel seien Auszüge aus Bd. I, Teil II, Kap. 10 et 11 wiedergegeben (M 7-2).
  • Die Memoiren de Gaulles zu seiner Zeit als Staatspräsident sind unvollendet geblieben. Veröffent-licht wurde der erste Band der „Mémoires d’espoir. T. 1, Le Renouveau 1958-1962“, Paris 1970 (übersetzt von Hermann Kusterer deutsch erschienen unter dem Titel: Charles de Gaulle: Memoiren der Hoffnung. Die Wiedergeburt 1958-1962. Wien-München-Zürich 1971. Vom 2. Band sind nur die ersten beiden Kapitel erschienen: „L’Effort, 1962 -“ Paris 1971.
  • Ein parabelartiger Artikel von Joseph Foliet ( M 7-1) über die frühen fünfziger Jahre der deutsch-französischen Beziehungen ist evt. auch für den Unterricht nutzbar.
  • Ein Überblick über die Außenpolitik der betreffenden Jahre aus der Sicht von französischen Historikern  (M 7-3).
  • Die Rede de Gaulles in Ludwigsburg gibt es auch als Nachrichtensendung im französischen Fernsehen, mit Simultanübersetzung (und Transkription!).
  • Eine geglättete offizielle Übersetzung der Rede ins Französische ist ebenfalls verfügbar.
  • Gabi Netz am 18. September 2012 auf lehrer-online einen Unterrichtsvorschlag zum Thema „Elysee-Vertrag im Französischunterricht“ eingestellt.



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