Jugend, Erster Weltkrieg und Karriere

1890:             Am 22. November wird Charles André Joseph Marie de Gaulle als Sohn von Henri und Jeanne Maillot de Gaulle geboren.

1912:             Abschluss an der Elite-Militärschule für französische Offiziere Saint-Cyr. De Gaulle wird der Infanterie zugewiesen und steigt bald darauf zum Leutnant auf.

1914-1918:   Zu Beginn des Ersten Weltkrieges Beförderung zum Hauptmann. Im Kriegsverlauf wird de Gaulle mehrmals verwundet und gerät nach der Schlacht von Verdun im März 1916 in deutsche Kriegsgefangenschaft, wo er die deutsche Sprache erlernt. Nach Kriegsende im November 1918 verfolgt de Gaulle seine militärische Karriere weiter.

1921:             Heirat mit Yvonne Vendroux. Aus der Ehe gehen die Kinder Philipe (*1921), Elisabeth (*1925) und Anne (*1928) hervor. Die jüngste Tochter Anne verstirbt bereits 1948.

1921-1930:   Während des polnisch-sowjetischen Krieges 1920 Arbeit unter anderem. als Infanterieausbilder der polnischen Armee. Zwischen 1922 und 1925 arbeitet de Gaulle als Dozent an der Ecole de guerre (Kriegsschule), bevor er 1925 in den persönlichen Stab von Marschall Philippe Pétain berufen wird. Zwischenzeitlich auch Aufenthalte in Deutschland (1924 und 1927).

1931-1939:   Arbeit im Generalsekretariat des nationalen Verteidigungsrates (1931) und Aufstieg zum Oberst (1937). Veröffentlichung mehrerer militärisch-philosophischer Schriften, darunter Vers l’Armée de Métier (1934). Darin fordert de Gaulle auf Grundlage einer professionellen Berufsarmee vor allem den verstärkten Einsatz von Panzern und eine  höhere Mobilität der Streitkräfte. Im Gegensatz zu Deutschland stößt er mit seinem Buch in Frankreich zumeist auf Ablehnung.

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Charles de Gaulle als General
Foto: Office of War Information / LC-USW3


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